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Ökumene und Partnerschaft

Ökumene vor Ort

Die christlichen Kirchen unterschiedlichster Konfession sind in Nürnberg wie an vielen anderen Orten Deutschlands in der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK)" zusammengeschlossen.

Im Dekanat Nürnberg besteht traditionell ein besonders intensives Verhältnis zwischen der evangelisch-lutherischen Kirche und der römisch-katholischen Kirche, auch weil diese beiden den größten Anteil an der Gesamtbevölkerung haben (im Jahr 2004: 29,3% römisch-katholisch, 34,4% evangelisch; im Vergleich 1946: 33,5 römisch-katholisch, 61,9 evangelisch). Im Bereich der Nürnberger Innenstadt gehört dazu auch die Zusammenarbeit mit den evangelisch-reformierten Christen, die eine kleinere Gruppierung in der kirchlichen Landschaft Nürnbergs darstellen. In der ökumenischen Innenstadtkonferenz arbeiten VertreterInnen aller drei christlichen Konfessionen zusammen, z.B im Blick auf die Cityseelsorge oder im Bereich Obdachlosenfrühstück.

Besondere Beziehungen bestehen z.B. zwischen den Nachbargemeinden St. Andreas (evang.-luth.) / St. Clemens (röm.-kath.) in Thon und Martin-Niemöller (evang.-luth.) / St.-Maximilian-Kolbe (röm.-kath.) in Langwasser. Sie sind durch enge räumliche Nähe und durch Zusammenarbeit im Gemeindebereich geprägt. Ähnliches gilt auch für die Beziehung zwischen St. Jakob (evang.-luth.) und St. Elisabeth (röm.-kath.) in der Innenstadt, die einander gegenüberliegen und sich in mancherlei Weise gegenseitig unterstützen.