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Kirchgeld 2010: Gerechtigkeit braucht unsere Unterstützung! - Das „Ökumenische Arbeitslosenzentrum“ hilft

Offene Tür der Cityseelsorge an St. Jakob
Das ÖAZ berät und veranstaltet
Seminare & Workshops.

Ab Mitte Juni kommen sie wieder in jeden evangelischen Haushalt Nürnbergs: die Kirchgeldbriefe. Dabei bitten wir alle evangelischen Christinnen und Christen aus Nürnberg um Ihren Grundbeitrag für das Leben und die Arbeit der Kirche.

Heuer steht neben dem Spendenfonds „WahrZeichen bewahren“ ein anderes der vielen geförderten Projekte im Mittelpunkt unserer Informationen: Wir berichten über die Beratungsarbeit im „Ökumenischen Arbeitslosenzentrum“.

Durch die Quelle-Insolvenz und die Wirtschaftskrise ist die Situation auf dem Nürnberger Arbeitsmarkt sehr schwierig geworden. Keinen von uns lässt diese Situation kalt. Arbeitslosigkeit bedroht viele Menschen und ist für manche unter uns Realität.

Da müssen wir als Kirche unsere Stimme erheben, aber auch für die Betroffenen da sein. Unsere Beraterinnen und Berater beim Ökumenischen Arbeitslosenzentrum (ÖAZ) tun an diesem Punkt wunderbare Arbeit. Bernd Eckhardt, Dagmar van der Heusen und Martina Beckhäuser sind Tag für Tag für Betroffene da, hören ihre Geschichten an, helfen ihnen ihre Rechte wahrzunehmen und stärken Ihnen den Rücken für die nächsten Schritte. So ist oft ist im ÖAZ genau das greifbar, was ein wichtiger Teil unserer christlichen Botschaft ist: Engagement für Nächstenliebe und für Gerechtigkeit.

Wir wollen in dieser angespannten Zeit für mindestens ein Jahr das ÖAZ mit einer weiteren Teilzeit-Beraterstelle unterstützen: Denn die Hilfesuchenden werden mehr und brauchen Unterstützung.

In Bayern wird neben der Kirchenlohn– und Einkommenssteuer auch das allgemeine Kirchgeld erhoben. Dafür ist verglichen mit anderen Bundesländern bei evangelischen Christen in Bayern die Kirchenlohn- bzw. -einkommenssteuer um etwa 11 Prozent niedriger. Allerdings werden alle evangelischen Kirchenmitglieder über 18 Jahren angeschrieben und um Ihren Beitrag gebeten. Ein Vorteil dabei: Die Erträge bleiben im Dekanat Nürnberg und kommen direkt der kirchlichen Arbeit hier zugute. Das Kirchgeld wird nach Einkommen gestaffelt erhoben. In Nürnberg beträgt es zwischen € 5,- und € 100,- jährlich.

Sollten Sie weiter gehende Fragen zum Kirchgeld haben, können Sie an unserem Kirchgeldtelefon unter den Rufnummern 214 14 14 und 214 14 15 alle notwendigen Informationen erhalten. Es ist von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr besetzt. Im Internet finden Sie hier und auch an dieser Stelle viele wichtige Informationen rund um das Thema "Kirche und Geld".

Sollten Sie Ihren Kirchgeldbrief mit dem Überweisungsträger verloren haben, so können Sie Ihren Beitrag auch so auf folgendes Konto anweisen: Evang. Kreditgenossenschaft eG, BLZ 520 604 10, Kto-Nr. 10 157 08 03 Bitte geben Sie aber unbedingt Ihre Kirchgeldnummer – notfalls reichen auch Name, Adresse, Geburtsdatum – an, damit wir Ihre Überweisung zuordnen können.

 

Vom allgemeinen Kirchgeld ist das besondere Kirchgeld grundsätzlich zu unterscheiden. Dieser etwas missverständliche Begriff „besonderes Kirchgeld“ bezeichnet die Kirchensteuer für Menschen, die in einer Ehe mit einem Partner anderer Konfession, Religion oder ohne Bekenntnis leben. Genauere Informationen darüber erhalten Sie hier .