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Kirchgeld 2011: Zeit für ein persönliches Gespräch - Unterstützen Sie die Nürnberger Klinikseelsorge!

Klinikseelsorgerin im Gespräch mit einem Patienten.
Klinikseelsorger/innen sind da
für Patienten und Angehörige.

Ab Ende Mai kommen sie wieder in jeden evangelischen Haushalt Nürnbergs: die Kirchgeldbriefe. Dabei bitten wir alle evangelischen Christinnen und Christen aus Nürnberg um Ihren Grundbeitrag für die kirchlichen Angebote hier vor Ort, die eine lebendige Kirche für die Menschen in der Stadt ausmachen.

Jedes Jahr informiert ein Faltblatt über die Verwendung des Kirchgelds. Darin werden Projekte und Einrichtungen vorgestellt, denen das Kirchgeld zugute kommt. Heuer steht neben dem Spendenfonds „WahrZeichen bewahren“, der die Erhaltung der Kirchen Nürnbergs unterstützt, die Nürnberger Klinikseelsorge im Zentrum der Informationen.

Kranksein ist etwas, das jeden Menschen zu jeder Zeit treffen und aus dem normalen Alltag heraus reißen kann. Wenn es dann auch noch zu einem Krankenhausaufenthalt kommt, kann die Krise „Krankheit“ schnell Gefühle wie Angst, Trauer oder auch Wut auslösen. Das Bedürfnis, mit jemandem darüber sprechen zu wollen, der tief gehenden Fragen standhält und offen dafür ist, kann sich einstellen. Genau gibt es an vielen Krankenhäusern in Nürnberg speziell ausgebildete Klinikseelsorgerinnen oder –seelsorger, die rund um die Uhr ansprechbar sind – sowohl für Patienten, als auch für Angehörige und sogar für das Klinikpersonal.

Es ist eine wichtige Arbeit, die vielen Menschen zugutekommt. Mit dem Kirchgeld unterstützen die Kirchenmitglieder jedes Jahr auch die Klinikseelsorge, so dass weiterhin Menschen im Krankenhaus seelsorgerliche Hilfe bekommen.

In Bayern wird neben der Kirchenlohn– und Einkommenssteuer auch das allgemeine Kirchgeld erhoben. Dafür ist verglichen mit anderen Bundesländern bei evangelischen Christen in Bayern die Kirchenlohn- bzw. -einkommenssteuer um etwa 11 Prozent niedriger. Allerdings werden alle evangelischen Kirchenmitglieder über 18 Jahren angeschrieben und um Ihren Beitrag gebeten. Ein Vorteil dabei: Die Erträge bleiben im Dekanat Nürnberg und kommen direkt der kirchlichen Arbeit hier zugute. Das Kirchgeld wird nach Einkommen gestaffelt erhoben. In Nürnberg beträgt es zwischen € 5,- und € 100,- jährlich.

Sollten Sie weiter gehende Fragen zum Kirchgeld haben, können Sie an unserem Kirchgeldtelefon unter den Rufnummern 0911 - 214 14 14 und 214 14 15 alle notwendigen Informationen erhalten. Es ist von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr besetzt. Im Internet finden Sie hier und auch an dieser Stelle viele wichtige Informationen rund um das Thema "Kirche und Geld".

Sollten Sie Ihren Kirchgeldbrief mit dem Überweisungsträger verloren haben, so können Sie Ihren Beitrag auch so auf folgendes Konto anweisen: Evang. Kreditgenossenschaft eG, BLZ 520 604 10, Kto-Nr. 10 157 08 03 Bitte geben Sie aber unbedingt Ihre Kirchgeldnummer – notfalls reichen auch Name, Adresse, Geburtsdatum – an, damit wir Ihre Überweisung zuordnen können.

 

Vom allgemeinen Kirchgeld ist das besondere Kirchgeld grundsätzlich zu unterscheiden. Dieser etwas missverständliche Begriff „besonderes Kirchgeld“ bezeichnet die Kirchensteuer für Menschen, die in einer Ehe mit einem Partner anderer Konfession, Religion oder ohne Bekenntnis leben. Genauere Informationen darüber erhalten Sie hier .