Herz statt Hetze

„Glaube statt Misstrauen, Herz statt Hetze, Hoffnung statt Angst“ – so lautet das Motto der Aktion am 3. Oktober 2018.

Regionalbischof Stefan Ark Nitsche ruft zur Teilnahme am ökumenischen Friedensgebet in der Nürnberger Jakobskirche am 3. Oktober auf.

Für den 3. Oktober 2018 hat Pegida ab 14.00 Uhr eine Kundgebung auf dem Jakobsplatz angekündigt. Dort wird es erfahrungsgemäß sehr laut zugehen und Pegida wird seinen Parolen Gehör verschaffen. „Wir wollen Hass und Angstmache begegnen mit unseren christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung“, erklärt Regionalbischof Nitsche. Darauf beziehe sich auch ein großes Banner auf dem Jakobsplatz mit dem Motto: „Glaube statt Misstrauen, Herz statt Hetze, Hoffnung statt Angst“. Unter diesem Leitspruch findet zeitgleich zur Pegida-Kundgebung um 14.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Jakobskirche statt.

Neben Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche, der auch predigen wird, sind der katholische Stadtdekan Hubertus Förster, Vertreter der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und die gastgebenden Kirchengemeinden St. Jakob und St. Elisabeth beteiligt. Im Rahmen des Friedensgebets werden auch Szenen aus dem Theaterstück „Heimatgefühle“ des interkulturellen Theaterprojekts der LUX – Junge Kirche Nürnberg zu sehen sein.

„Wir beten gemeinsam und zusammen für Frieden auf dem Jakobsplatz, in der Stadt, im Land und in unsere Heimat. Doch was ist Heimat? Ist meine Heimat da, wo ich herkomme? Wo meine Familie lebt? Wo meine Sprache gesprochen wird? Oder ist Heimat etwas ganz anderes? Wo ich mich wohl fühle. Wo ich Fußball spielen kann, wo ich Freunde habe, wo es heißen Tee zu trinken gibt. Heimat ist für mich …?“ –  Wie würden Sie diesen Satz weiter führen? 11 Jugendliche aus 7 Nationen haben unter der Leitung von Clara Jantos zu diesem Thema ein Stück entwickelt und werden Szenen daraus zeigen.


01.10.2018 / Text und Bild: Kirchenkreis Nürnberg