Gemeinsam gegen die Angst

„Unsere Gesellschaft braucht keine Angstmache, sondern Ideen für ein zukunftsweisendes Zusammenleben“ – ein starkes Zeichen vor der Bundestagswahl setzt der Nürnberger Rat der Religionen mit der Stellungnahme „Gemeinsam gegen die Angst“.

Damit reagiert der Rat der Religionen in Nürnberg auf das derzeitige Klima in der Gesellschaft: Angst vor „Islamisierung“, vor der „Flüchtlingskrise“, vor dem Terrorismus im Nahen Osten und in Europa…

Als gemeinsame Vertretung der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Nürnberg warnt der Rat davor, mit Ängsten Stimmung zu machen und dabei Vorurteile und Hass zu fördern.

Die Stellungnahme im Wortlaut: Rat der Religionen „Gemeinsam gegen die Angst“ (pdf – 428 KB)

Der Rat der Religionen besteht seit Oktober 2016 und setzt sich ein für ein konstruktives und zukunftsweisendes Zusammenleben aller Religionen, Weltanschauungen und Lebensstile in Nürnberg.

Der Rat der Religionen hat die Rechtsform eines nicht rechtsfähigen Vereins und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Übergeordnetes Ziel des Vereins ist das gemeinsame Auftreten von Religionen in der Öffentlichkeit. Damit dient er der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz und dem Völkerverständigungsgedanken.

Jede Religionsgemeinschaft, die den Satzungszweck verfolgen möchte oder unterstützt, kann Mitglied des Vereins werden.

 

 

Bild oben: Der Vorstand des Rates der Releigionen (von links): Paula van den Boogaart, Bahá i, André Freud, Israelitische Kultusgemeinde, Jürgen Körnlein, Vorsitzender und Vertreter der christlichen Kirchen, Serpil Saglam, Alevitische Gemeinde und Yavuz Kizmaz, Ditib. Foto © Stadtkirche/Petersen