Internationaler Menschenrechtspreis im Zeichen der Religionen

Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde:

Zu diesem Thema luden Religionen für den Frieden und der Rat der Religionen Nürnberg am Vorabend der Verleihung des Internationalen Menschenrechtspreises am 23.9. zu einer multireligiösen Gebetsstunde nach St. Sebald ein.

Die Gebetsstunde war Teil des Jahresthemas „Reformation in den Religionen“ von Religionen für den Frieden, das religionsübergreifend sichtbar machen soll, wie viele Erneuerungskräfte es in den Religionen gibt.

An der Gebetsstunde beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Judentum, Christentum, Islam, Alevitentum, Hinduismus, Buddhismus und der Baha’i-Religion.

 

Dem Schrecken ein Gesicht geben:

„Caesar“ ist der Deckname eines ehemaligen syrischen Militärfotografen, der über 50.000 Fotos von gefolterten und ermordeten Menschen aus dem Land gebracht hat. Auch in christlicher Tradition hat das Antlitz eines gefolterten Menschen eine besondere Würde. Anlässlich der Verleihung des Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg an die Gruppe „Caesar“ wurde in einem Ökumenischen Gottesdienst in St. Klara am Tag der Preisverleihung daran gedacht.

Die Festpredigt hielt Prof. Dr. Johanna Haberer vom Lehrstuhl für Christliche Publizistik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Predigt können Sie hier nachlesen:

Predigt Johanna Haberer zur Verleihung des Menschenrechtspreises 2017

Der Gottesdienst wurde von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (AcK) in Nürnberg gestaltet.

 

Foto: Wikipedia