Zusammenarbeit in der Innenstadt: St. Sebald und St. Egidien

Ab 1. April teilen sich die beiden Gemeinden ihr Pfarrpersonal, um den kirchlichen Auftrag in der Innenstadt gemeinsam und damit effizienter erfüllen zu können.
Die beiden evangelischen Innenstadtgemeinden St. Egidien und St. Sebald arbeiten künftig noch intensiver zusammen. Die personellen Voraussetzungen dafür haben die Kirchenvorstände beider Gemeinden zusammen mit der Prodekanatssynode Nürnberg-Mitte in den vergangenen Wochen geschaffen.
Nun hat auch der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern grünes Licht für die Kooperation gegeben.
Durch die Neustrukturierung können künftig nicht nur vorhandene Strukturen effektiver genutzt, sondern auch die kirchlichen Aufgaben klarer verteilt werden.

Pfarrer Martin Brons wird die Geschäftsführung für beide Gemeinden übernehmen und zusammen mit Pfarrerin Annette Lichtenfeld für die Gemeindearbeit von St. Egidien und St. Sebald zuständig sein. Den Schwerpunkt „Kirche und Kultur“ an der Egidienkirche, den bisher Brons wahrgenommen hat, übernimmt am 1. April Pfarrer Thomas Zeitler zusätzlich zu seiner Aufgabe als Hochschulpfarrer an der Egidienkirche. Außerdem bleibt Gäste- und Touristenseelsorgerin Pfarrerin Petra Seegets weiterhin für die Sebalduskirche zuständig.

Möglich geworden ist die neue Form der Kooperation beider protestantischen Innenstadtgemeinden durch den familiär bedingten Stellenwechsel des bisherigen Sebalduspfarrers Jonas Schiller, der diese Kooperation mit iniitiert hat. Der landeskirchliche Prozess „Profil und Konzentration“ (PuK) und die bisherige Zusammenarbeit im evangelischen Innenstadtverbund hat den Weg zur engen Kooperation erleichtert.

Dem Gemeindeverbund der Innenstadt gehören neben St. Egidien und St. Sebald auch die Gemeinden St. Jakob und St. Lorenz an. Sie verantworten die Jugend- und Konfirmandenarbeit gemeinsam und besitzen neben dem Magazin Citykirche auch ein gemeinsames Pfarramt im Haus eckstein an der Burgstraße.

Hier können Sie einen aktuellen Artikel im Sonntagsblatt dazu lesen.

Hier können Sie ein Video vom Evangelischen Presseverband auf Youtube dazu sehen.

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